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Dieser Artikel über die Ausstellung beziehungsweise die Vernissage erschien in den Uetersener Nachrichten. Autorin ist Friederike Mackeprang-Meyer. (Klicken zum Vergrößern)



Am Donnerstag, 16. August 2007, wurde die Kunstausstellung unter dem Motto „Abtauchen – Auftauchen“ im Rahmen einer Vernissage in den Räumen des Turm des Marine Ehrenmals in Laboe eröffnet. 16 Künstler aus der Pfalz, die, bis auf Olaf Rahardt, nie etwas mit Seefahrt bzw. mit Marine zu tun hatten, haben sich mit diesem U-Boot – Thema befasst.

(Link zum Projekt)

Von März bis April dieses Jahres war in Landau in der Pfalz Premiere für die Wanderausstellung. Dort konnte sich in der "Villa Streccius" das interessierte Publikum zum Thema U-Boot in unterschiedlichster Form inspirieren lassen. Der Präsident des DMB (Deutscher Marinebund), Karl Heid, hatte die Schirmherrschaft für diese Ausstellung übernommen. Somit lag es natürlich nahe, diese Ausstellung auch an die Küste zu holen. Passend für 2007, dem 100jährigen Jubiläumsjahr des U-Boot-Baues in Deutschland.

Bis zum 16. September 2007 war die Ausstellung in Laboe zu sehen. Eine ideale Zeit, zumal noch Ferienzeit war und somit viele Urlauber das Marine Ehrenmal und das Technische Museum U995 besuchten.

Die Vernissage wurde mit der Begrüßung der geladenen Gäste von Militär, Wirtschaft und den Verwaltungen der Kreise Plön und Kiel sowie der Presse durch den Vizepräsidenten des DMB, Herrn Peter Mattsson eröffnet. In seiner Ansprache erwähnte er ganz besonders die treuen Seelen des Hauses, die Vertreter der Bordgemeinschaft der Emdenfahrer, die fast bei jeder Veranstaltung des DMB in Laboe dabei sind.


Aus Peter Mattssons Rede:
Liebe Gäste und Freunde unserer Ausstellung,
verehrte liebe Künstlerinnen und Künstler mitsamt ihrem Anhang - sei es familiär, freundschaftlich oder als Fanclub - seien Sie heute Abend im Haus des Deutschen Marinebund e.V. herzlich willkommen geheißen und begrüßt.

An dieser Stelle benutze ich immer die Gelegenheit, etwas über unser Marine-Ehrenmal in Laboe und über das Technische Museum U995 zu sagen. Das wäre bei Ihnen nur eine Wiederholung...
Daher werde ich nur noch kurz auf den Marathon der Attraktivitätssteigerung, den der DMB auf sich genommen hat, eingehen. Wir stehen am Anfang einer Reihe von Veranstaltungen, sei es die Ausstellung der der Landesregierung SH, die heutige und zukünftige Ausstellungen. Von den 42 Kilometern haben wir sozusagen erst die erste Stadionrunde gemeistert. Es steht ein langer, beschwerlicher Weg vor uns. Aber wir sind zuversichtlich! Wir schaffen das!
Sie, liebe Künstlerinnen und Künstler, die Sie mit unserem Hause und unserer Arbeit verbunden sind, haben die besondere Gabe, durch Ihre Kunst, durch Ihre Bilder, andere Menschen anzusprechen, zu erfreuen - zum Nachdenken zu bringen - in einen Dialog einzutreten.
Sie befinden sich in einem Denkmal. Schreiben Sie "Denkmal" getrennt, so kann das schon der Anstoß zum Nachdenken sein. Dies sei ganz besonders für unsere jüngere Generation bestimmt.
Sie haben sich von der Seefahrt, insbesondere von Unterseebooten mit ihren Geschichten und Themen inspirieren lassen und lassen nun uns und die Besucher unseres Hauses als Betrachter daran teilhaben.
Dafür vielen Dank - Ihnen allen noch einmal ein herzliches Willkommen.



Als zweiter Redner ergriff Dr. Matthias Brück, das Wort. Nach seiner Begrüßung verbunden mit dem Dank für die Einladung nach Laboe, stellte er die anwesenden Künstler vor. Brück ist Mitglied unserer Bordgemeinschaft und des DMB und er hat bei dieser Ausstellung als Initiator, Ideengeber und Kurator seine künstlerischen Finger mit im Spiel. Nach der Vernissage bestand die Möglichkeit, sich mit den Künstlern über ihre Arbeiten zu unterhalten. Die Zeichnungen und Gemälde deckten ein breites Spektrum ab - Von der Karikatur über die zeitgenössische Malerei bis hin zur abstrakten Kunst. Neben den Bildern waren auch etliche Kunstgegenstände zum eingangs erwähnten Thema ausgestellt.

Nach der Vernissage lud der DMB die Künstlerinnen und Künstler sowie die Gäste ins Scheerhaus ein. Dort wurde köstliche Fischsuppe gereicht und in gelockerter Atmosphäre wurden interessante Gespräche geführt.


Ich wünsche dem U-Boot-„Kommandanten“ Matthias Brück und seiner Künstler-Besatzung für diese und weitere Ausstellungen viel Erfolg. Nach dem "Abtauchen" in Laboe Mitte September werden sie in der Städtischen Galerie in Neu-Isenburg wieder "auftauchen".

(Hartmut Hoffmann)

Hier Bilder von der Vernissage:

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.