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Anklicken zum Vergrößern (Foto: D. Krause)


Wenn ein BGEF-Mitglied Urlaub macht, kann es durchaus sein, dass da auch ein Stück Militärgeschichte eine Rolle spielt. So war es bei unserem Mitglied Dieter Krause, der bei seinem Urlaub in Nord-Dänemark auch das Bunkermuseum Hirtshals besuchte.


Das Bunkermuseum Hirtshals ist Dänemarks einzige vollständig ausgegrabene deutsche Verteidigungsanlage, die einem Publikum zugänglich ist.
Das Museum besteht aus 54 ausgegrabenen Bunkern sowie aus vielen Kanonen-, Mörser- und Maschinengewehrstellungen. Ausserdem gibt es Radar- und Scheinwerferanlagen.
Ingesamt besteht die Anlage aus 70 verschiedenen Standorten, die mit 3,5 Kilometer Laufgräben verbunden sind. (Quelle: www.skagen-tourist.dk)

Die meisten der Bunker gehören zu der so genannten 10. Batterie, aber die Stellungen des Hafenkapitäns sind auch ein Teil des Museums. Die Batterie bei Hirtshals wurde im Sommer 1941 aufgestellt und gehörte damit zu den ersten Heeresküstenbatterien in Dänemark. Sie sollte den wichtigen Hafen verteidigen.
Ihre Hauptbewaffnung bestand aus vier französischen 10,5 cm-Beutekanonen. Die 1942 gebauten Geschützbunker weisen eine Besonderheit auf: Sie wurden in den Hang gebaut und mit einer verbunkerten Treppe ausgestattet, die den Bunker mit dem Laufgrabensystem auf der Anhöhe verbindet. Der Ausbau der Batterie war bis Kriegsende abgeschlossen.
Heute ist die Batterie ein Freilichtmuseum. Fast alle Bunker sind freigelegt worden und können betreten werden. Viele der Laufgräben wurden wieder ausgehoben. Teilweise wurden sogar Tarnnetze ausgelegt. In einem Mannschaftsbunker und einer Verwundetensammelstelle sind zudem Ausstellungen eingerichtet worden. (Quelle: www.atlantikwall-denmark.net)


Hier einige Bilder von Dieter:

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