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Gudrun, Hartmut und Reiner im Augustiner Braustüberl


Gudrun und Hartmut Hoffmann machten sich Ende Februar 2010 auf den Weg nach München zu einem "Mini-Nord-Süd-Treffen mit unseren Mitglied Reiner Lang.

Hier der Bericht:

München war vom 20. bis 24. Februar 2010 das Ziel einer Städtereise von Gudrun und mir.
Kamerad Reiner Lang war informiert und wir freuten uns schon auf das Wiedersehen. Reiner hatte sich von seiner Marianne "frei geben lassen", um uns seine Stadt an der Isar zeigen zu können. Einen besseren Fremdenführer und Dolmetscher zugleich hätten wir gar nicht haben können. So waren wir mit S- und U-Bahn sowie Tram unterwegs und erkundeten die Bayrische Landeshauptstadt.

Neben Besichtigungen der Frauenkirche, des Viktualien-Marktes und des Karl-Valentin-Museums war der Besuch des Deutschen Museums der Höhepunkt unserer Reise. Dort, im Deutschen Museum, kann man viele Tage verbringen, um alles zu sehen. Unser Interesse bestand aber vorrangig an der Abteilung Seefahrt. Über mehrere Etagen wird hier die Entwicklung der Schifffahrt, vom Einbaum bis zum Containerschiff, behandelt. Im Untergeschoss findet der Besucher den maritimen Teil mit Exponaten und Modellen ab ca. 1900. Besonders interessant ist das erste deutsche U-Boot, „U1“. Durch die aufgeschnittene Außenhaut erhält man einen Einblick in das Innere des Bootes.

Glasvitrinen beherbergen unterschiedliche Schiffsmodelle der Marinen aus der Kaiserzeit bis zur Bundesmarine. Von persönlichem Interesse war das Modell der Kleinen Kreuzers „EMDEN“ (3). Die originale Bugzier des Kleinen Kreuzers hängt im Untergeschoss an der Wand, unweit der Vitrine mit dem Modell.

Sightseeing macht durstig und müde. Wo geht man dann in München hin? Neben vielen Braugaststätten ist wohl das Hofbräuhaus eine bekannte Anlaufstelle. Mit einer Maß Bier, einer Brezel und zünftiger Blasmusik kommt wieder auf die Beine.

Unser ehemaliger Smut Reiner ließ es sich nicht nehmen, uns in seine Wohnung einzuladen und uns mit bayrischer und anderntags mit schwäbischer Kost zu verwöhnen. Hier wurden in den Gesprächen Erinnerungen an unsere gemeinsame Fahrenszeit auf der Fregatte „EMDEN“ (4) ausgetauscht. Nicht zu übersehen war in Reiners guter Stube das große Bild der F221 über dem Sofa, das dem Gast beim Betreten des Wohnzimmers unweigerlich ins Auge fällt. Es gibt fast keinen Winkel in der Wohnung, der nicht auf irgendeine Weise an Seefahrt und Marine erinnert. Ein Schatzkästchen! Apropos Schatzkästchen. Reiner zeigte uns seine Schatztruhe, gefüllt mit tausenden von Münzen und Geldnoten aus aller Herren Länder. Ein Anheben der Schatzkiste ist fast unmöglich, obwohl sie erst halb voll ist. Wer noch Münzen und Banknoten von Auslandsreisen übrig hat und nicht weiß wohin damit, der lasse diese gern Reiner zukommen.

Es liegt natürlich auf der Hand, dass wir Reiner ein maritimes Gastgeschenk mitgebracht haben. Eine große blaue Einkaufstasche eines schwedischen Möbelgeschäfts voll Seekarten haben wir in die Bayrische Landeshauptstadt mitgenommen. Es ist bekannt, dass Reiner Seekarten für maritime Arbeiten als Basismaterial verwendet. Im Gegenzug erhielt ich eine maritime Arbeit mit integrierter Uhr von Reiner. Eine Bereicherung unseres maritimen Gästezimmers zu Hause.
Bleibt letztendlich, uns bei Reiner und seiner Frau für die gemeinsamen schönen Stunden zu bedanken und der Mühe, die sie sich mit uns gemacht haben. Es war eine schöne Zeit, an die wir uns gern erinnern. Bis bald.


Hartmut Hoffmann


Hier einige Bilder:

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