Sie sind hier:

Unsere Geschichte

Jahrestreffen 2011, Cuxhaven-Altenbruch

Spenden für das Ehrenmal in Laboe

BGEF unterwegs

Kooperationen

Mitgliedschaft

Gedenken

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Impressum

Sie gilt als das maritime Highlight der Kieler Woche: Die große Windjammerparade mit ihren mehr als 120 Traditionsseglern, Begleitbooten und historischen Dampfschiffen. Mehr als 120.000 Zuschauer verfolgten am Sonnabend, 27. Juni, die große Windjammerparade. Mit dabei war die BGEF, vertraten durch Jürgen Alester mit Enkel Phil sowie Gabi und Rolf Geiger.

Hier der Bericht von Rolf:


Nach dem allgemeinen Auslaufen aus dem Marinestützpunkt - Gabi, Jürgen und Phil konnten auf einem Boot der Wasserforschungsanstalt, der „Aegir“, mitfahren, während ich, der Tradition gehorchend, auf unserem Marinekutter „Keule“ mitfuhr -, nahmen alle Boote, obwohl die Parade erst um 11 Uhr begann, ihre „Ankerpositionen" ein, um von da aus die Regatta zu begleiten.

Mehr als 100.000 Menschen verfolgen seit vielen Jahren die bunte Formation von kleinen und großen Schiffen vom Ufer der Förde aus. Doch was auf den ersten Blick verhältnismäßig einfach aussieht, ist eine logistische Herausforderung. "Die große Parade wird erst möglich in Zusammenarbeit mit unserem Team im Hafenamt", erläutert der Kieler Hafenkapitän Jürgen Melzer. Seit acht Jahren leitet der 62-Jährige mit seinen Mitarbeitern das traditionelle Spektakel.

Die Führungsschiffe fahren mit Lotsen
"Seit vielen Jahren hat sich eine Formation bewährt", erläutert Melzer. Zunächst werden mehrere Gruppen von Großseglern gebildet, „das geht von kleinen Jollen bis hin zum Vollschiff", sagte Melzer. Und diese Führungsschiffe wie beispielsweise das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die "Gorch Fock", die die Windjammerparade wie im vergangenen Jahr anführt, werden grundsätzlich mit einem Losten besetzt. "Insgesamt haben wir in diesem Jahr sieben Führungsschiffe, neben der "Gorch Fock" sind das die "Alexander von Humboldt", die "Mir", die "Christian Radich", die "Sedov", die "Thor Heyerdahl" und die "Großherzogin Elisabeth", so Melzer. "Alle Lotsen haben untereinander Kontakt", schildert Melzer.

Pünktlich um 9 Uhr geben die Hafenmeister die Anweisung "Klar zum Auslaufen" - die Schiffe sind auslaufbereit, verlassen ihre Liegeplätze und warten auf ihre Positionen. Ist der Wind günstig, können die Segel gesetzt werden und die Schiffe laufen in der Paradeformation aus. "Zwischen 10.50 Uhr und 11 Uhr wird der Parade-Direktor an Bord der "Gorch Fock" durch das Vorheißen der Signalflagge, die auf jedem Führungsschiff gesetzt ist, sowie über UKW Kanal 11 das Startsignal geben. Die Führungsschiffe verlassen in Gruppen die Wartepositionen und fahren im Fahrwasser seewärts", heißt es im "Captain's Handbook". Auch unzählige Regattateilnehmer sind mit ihren kleineren Schiffen bei der Windjammerparade dabei, weiß der Chef der Agentur Point of Sailing, Sven Christensen, der die Regatten vermarktet.

Klar zum Auslaufen
Über 110 Großsegler und Segelschiffe, darunter die "Gorch Fock“, die "Mir“ und "Sedov“ sowie die "Christian Radich“ oder die "Alexander von Humboldt“, formierten sich am Vormittag.

Segel dicht an dicht
"Wir sind auch so etwas wie ein Dienstleister", erläutert der Hafenkapitän. "Wir bemühen uns, dass es ein imponierendes Bild abgibt, wenn die Schiffe in dieser Vielzahl unter Segeln dicht bei dicht aus dem Kieler Hafen in Richtung offenen Ostsee herausfahren", sagt Melzer. "Die Kieler Förde bietet auch den Hunderttausenden von Zuschauern durch den Küstenrand das einmalige Erlebnis, die Vielfalt von Schiffen von beiden Seiten des Ufers.

Die Windjammerparade ist und bleibt der absolute Höhepunkt der Kieler Woche. Diesem Ruf wurde sie auch am Sonnabend gerecht. Besonders durch die Teilnahme der über 100 Groß- und Traditionssegler sowie der unzähligen größeren und kleineren Segel- und Motorboote.

Rolf Geiger


Hier ein paar Bilder. Bildautoren sind Frank Behling (Kieler Nachrichten) und ein Bekannter von Rolf Geiger.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.