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Blick in den City-Hafen

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Hartmut und Gudrun besuchten das größte Hafenfest der Welt, den 820. Hamburger Hafengeburtstag, der vom 8. bis zum 12. Mai 2009 gefeiert wurde.
Hier Hartmuts Bericht:

Ideale Wetterbedingungen gab es für das maritime Volksfest in Hamburg. Nachdem am Freitag, 8. Mai, im Anschluss an die Einlaufparade ein orkanartiges Unwetter über Hamburg niederging, herrschte dafür am Samstag und Sonntag Kaiserwetter. Das nutzten über eine Millionen Sehleute, um sich auf der Meile zu amüsieren.

Vom Museumshafen Övelgönne bis zur Hafencity herrschte reges Treiben zu Wasser, zu Land und in der Luft.

Das vielseitige Programm hatte für jeden etwas zu bieten. Neben dem traditionellen Schlepperballett fanden Wasserski-Vorführungen, Drachenboot-Rennen, Segelregatten des BMW-Sailing-Cups, Fahrten mit Ewerbooten und anderem „besegelten Kroppzeug“ statt. Ebenfalls waren das Ein- und Auslaufen von fünf Kreuzfahrtschiffen an diesem Wochenende zu bestaunen.

Aber auch in der Luft wurde einiges geboten: Hubschrauberpiloten von Polizei und ADAC zeigten ihr Können und die Kunstflugstaffel der Schweiz, die „Patrouille Suisse“, zeigte mit sechs Maschinen Formationsflüge und andere Kunststücke über der Elbe und dem Freihafen. Auch zogen ein Seaking-Hubschrauber der Marine und die „Tante Ju“ am Himmel ihre Bahnen. Ebenso waren Fallschirmsprünge und das Abseilen von Marine-Einheiten von einem Bundeswehr-Hubschrauber auf einen Ponton in der Elbe zu sehen.

Aber was ist ein Hafengeburtstag ohne Schiffe? Nun, es waren über 300 Wasserfahrzeuge von der kleinen Regatta-Jolle bis zu den größten Windjammern der Welt, der „Mir“ und „Sedov“ gemeldet und konnten größtenteils besichtigt werden. Die „Sedov“ hat immer noch den Farbanstrich, den sie zu den Dreharbeiten des Films „Die Pamir“ erhalten hatte.

Als Hauptattraktion neben den maritimen Gastschiffen aus Dänemark und Lettland waren das Patenschiff der Hansestadt, die Fregatte „Hamburg“, das Flottendienstboot „Oker“, der Minensucher „Grömitz“ und das U-Boot „U16“ in die Stadt an der Elbe gekommen. An zwei Tagen war Open Ship angesagt, das von den Sehleuten stark genutzt wurde. Auf dem Hubschrauberdeck der „Hamburg“ konnte man sich nach dem Rundgang über das Schiff mit Bier und Bratwurst stärken. Der Erlös des Verkaufs kommt einem Kindergarten in der Patenstadt zugute. Es war wieder einmal schön, an Bord von Marine – Schiffen gewesen zu sein.

Am Sonntag Abend wurde der Hafengeburtstag mit der Auslaufparade aller Gastschiffe beendet.

Hartmut Hoffmann


Hier einige Bilder vom Hafengeburtstag:

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Blick auf die Landungsbrücken

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