Auf der Förde
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An drei Tagen, von Samstag, 10., bis Montag, 12. Mai 2008, fand auf der Kiellinie das diesjährige Kids-Festival bei dauerhaften „Kaiserwetter“ statt. Mit dabei war unser Mitglied Rolf Geiger sowie ein Kamerad der RK Marine Kiel.
Hier der Bericht von Rolf:
Für die Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren wurden jede Menge kostenlose Events geboten, die in einer konzertierten Aktion aus Verbänden, Vereinen und kommerziellen Sponsoren auf die Beine gestellt wurde. So waren auch wir, die RK Marine Kiel in Zusammenarbeit mit Scandlines mit im Einsatz.
Verkehrsboot "Küstennebel"
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Die RK Marine Kiel war mit zwei V-Booten, der "Kuddel" und der "Küstennebel" - beide Boote schon weit über 50 Jahre alt - sowie mit abwechselnden Besatzungen im Einsatz und bot an allen drei Festivalstagen kostenlose halbstündige Hafenrundfahrten an.
Dieses Angebot wurde sowohl von den Kindern als auch von Eltern oder Begleitpersonen sehr gut und mit Begeisterung angenommen.
Um uns in den Pausen etwas vor der Sonne zu schützen, konnten wir uns auf unseren am Steg der Marinekameradschaft angelegten Seekreutzer "Freibeuter" zurückziehen. Allerdings war das 51 Jahre alte Segelschiff für die Besucher des Festivals ein weiterer interessanter Anziehungspunkt, so dass auch über dieses restaurierte Boot viel erzählt wurde.
Verkehrsboot "Kuddel"
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Für uns Neulinge in der RK Marine Kiel, Uwe und mich, war das Festival (Schirmherr war der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen) auch die Gelegenheit, uns mit den Eigenheiten der V-Boote bekannt zu machen sowie das An- und Ablegen vom Steg zu üben und die Passagiere sicher über die an diesen Tagen sehr stark frequentierte Innenförde zu befördern. Es klappte alles bestens und ohne Störung des regulären Schiffsverkehrs. Beim Anlegen am Steg hatten wir zeitweise ablandigen Wind, was uns einige Schwierigkeiten bereitete. Interessant dabei waren für mich die unterschiedlichen Anweisungen der Skipper, die uns die anstehende Manöver ruhig und besonnen erklärten, so dass das Resultat immer perfekte und gelungene Manöver waren. Meine Erkenntnis aus drei Ausbildungstagen: „Wie ich es als Skipper mache ist, meine Entscheidung. Hauptsache, ich mache es richtig und beschädige nicht mein Schiff und bringe die mitfahrenden Passagiere nicht in Gefahr“.
Für die RK Marine Kiel waren die diesjährigen Festivaltage schöne und erfolgreiche Tage, vor allem wenn man die Freude der Kinder und auch die der Erwachsenen gesehen und verspürt hat.
Ich weiß jetzt schon, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein werde. Vielleicht schon als Skipper?
Seekreuzer "Freibeuter"
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