Die letzten beiden der Patrouillenbootstaffel
Vorne die "Oberst Brecht", dahinter die "Niederösterreich"
Österreichs Marine hat in Schlögen den letzten Schuss abgefeuert
Das Gros der Heeresreform wird erst 2007 umgesetzt, für die Marine ist aber bereits dieser Tage die Zeit abgelaufen. Die beiden Schiffe werden verkauft, sagt der Chef der Heeresreform, Generalmajor Othmar Commenda.
Die "Niederösterreich" (Baujahr 1970) und die "Oberst Brecht" (Baujahr 1957) waren trotz ihres fortgeschrittenen Alters im Gegensatz zu so manchem Fluggerät des Heeres kein Auslaufmodell. "Es sind beide auf dem neusten Stand der Technik", sagt Generalmajor Commenda. Diesen zu halten sei aber auf Dauer zu teuer. Deshalb wurden die beiden Patrouillenboote dieser Tage nach einem letzten Scharfschießen in der Schlögener Schlinge stillgelegt. Das Heer sucht jetzt Käufer, und die Chancen stehen laut Commenda gut: "Es gibt tatsächlich viele Interessenten."
(Gefunden in den Oberösterreichischen Nachrichten vom 21. Oktober 2005)