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Die Bordgemeinschaft der Emdenfahrer nahm im Zusammenhang mit dem Volkstrauertag 2009 an zwei Feiern teil.


Gesteckniederlegung in Blankenburg

Hier Bilder von der Gesteckniederlegung in Blankenburg im Harz (Anklicken zum Vergrößern):

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Volkstrauertag im Marine Ehrenmal in Laboe

Theodor Semmler, Gudrun und Hartmut Hoffmann haben an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2009 im Marine-Ehrenmal in Laboe teilgenommen und einen Kranz niedergelegt.

Hier Hartmuts Bericht:

Die Bordgemeinschaft der Emdenfahrer ist, wie stets in den letzten Jahren, der Einladung des Deutschen Marinebundes gefolgt und hat am Freitag, 13. November, zusammen mit der Marine am gemeinsamen Gedenken zum Volkstrauertag teilgenommen.

In der Gedenkhalle des Marine-Ehrenmals in Laboe wurde die Feier mit einer ökumenischen Andacht der beiden Militärdekane, Monsignore Rainer Schadt (kath.) und Dekan Klaus Grunwald (ev.) eröffnet: „Die Seeleute der Welt verbinden gemeinsame Erfahrungen; eine Hand sollte immer für den Nebenmann frei sein“, waren die einleitenden Worte.

„Da hilft kein Klagen, das Schiff ist zerschlagen.“ Der Amtschef des Marineamtes, Konteradmiral Axel Schimpf, verwendete die Worte des Dichters und Schriftstellers Hans Leip zu Beginn seiner Ansprache. Er hob den Volkstrauertag als „Tag gegen das Vergessen“ hervor, leider bedingt durch die täglichen Herausforderungen unserer schnelllebigen Gegenwart. Admiral Schimpf ging auf die Bedeutung des Volkstrauertages für alle Opfer von gewaltsamen Auseinandersetzungen ein. Sei es die Toten der beiden Weltkriege und der Toten vieler Schlachtfelder aber auch der Opfer von Verfolgung, Rassenwahn und totalitärer Gewalt sei zu gedenken. Ein jüdisches Sprichwort wurde zitiert, das lautet: „Menschen, die man vergisst, sterben ein zweites Mal. Tote, um die wir trauern, können nicht dem Tod, aber dem Vergessen entrissen werden.“ Das Marine Ehrenmal ist ein Ort gegen das Vergessen. Auch für diejenigen, die an keinen Gräbern stehen können. Hier ist ein Ort der Würde, ein Ort der Trauer und ein Ort des Gedenkens. Nicht nur ein Mahnmal für friedliche Seefahrt auf freien Meeren sondern auch für Soldaten der Bundeswehr der derzeitigen Einsatzverbände. Die seit dem Beginn der Auslandseinsätze im Jahre 1992 getöteten 82 Soldaten erwähnte Admiral Schimpf in seiner Ansprache. Er endete mit einem Aufruf, dass man das Marine Ehrenmal als Symbol unserer Verantwortung für die gemeinsame Hoffnung auf eine friedvolle Welt sehen möge.

Nach einer Schweigeminute sprach der Präsident des DMB, Karl Heid, die Worte zum Totengedenken. Danach wurden die 14 Kränze im Zentrum der Gedenkhalle niedergelegt. Eine leise gepfiffene „Seite“ begleitete jede Abordnung bis zur Niederlegung.
Anschließend ertönte das Trompetensolo eines Musikers des Marinemusikkorps Ostsee.
Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt vom Polizeichor Kiel.

Auch die Bordgemeinschaft der Emdenfahrer legte, wie stets in den vergangenen Jahren, einen Kranz nieder. Einen Dauerkranz, der bis zum nächsten Volkstrauertag im Marine Ehrenmal zu sehen sein wird.
Das Wetter spielte in diesem Jahr überhaupt nicht mit. Der starke Regen durchnässte alle Teilnehmer auf dem Weg zwischen dem Scheerhaus und dem Ehrenmal und ließ die Schleifen der Kränze noch trauriger aussehen.

Hartmut Hoffmann


Hier Bilder von der Gedenkfeier im Marine-Ehrenmal in Laboe (Anklicken zum Vergrößern):

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